Schnuppertauchen mit dem Tauchsportzentrum Hohen Bogen Winkel

Mit freundlicher Unterstützung der Mittelbayerischen Zeitung

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Das Fischstäbchen im Drachenbad

Das Fischstäbchen im Drachenbad

Schwerelos wie Astronauten: MZ-Autor Michael Gruber hat bei Adi Miethaner in Eschlkam in die Welt des Tauchsports geschnuppert.
Von Michael Gruber

17. August 2017, 10:30 Uhr

Jetzt bloß keine Panik. Die Luft ist weg. Zwei Zentner drücken auf meinen Buckel und senken mich herab wie einen Anker. Wie war Adis Ratschlag noch gleich? Ah ja: Schreit einfach wie ein kleines Kind, das seinen Schnuller verloren hat. Kleine Bläschen wirbeln zum Druckausgleich über meine Lippen – ich jage einen stummen Kampfschrei durchs Becken. Mit einer Hand angle ich den Gurt von Adis Lifejacket, wo sich ein gelber Schlauch im Wasser schlängelt wie ein Tentakel.

Oktopus nennen Taucher dieses Mundstück für Notfälle und auch wenn Meeresfrüchte nicht meine erste Wahl sind: Ich schiebe mir das Teil zwischen die Backen als wäre es meine Henkersmahlzeit. Erst ausatmen, dann ein. Atemberaubend dieser Schnupperkurs des Tauchsportzentrum Hohen Bogen Winkel.

 
Tauchprofi Adi Miethaner mit seiner Tochter Anna
Foto: Michael Gruber

22 Kilo mehr auf der Hüfte

Unterwasser habe ich schnell vergessen, dass ich hier nicht im Meer bin. Mit drei anderen Schülern schwebe ich mit voller Tauchmontur über dem Boden des Nichtschwimmerbereichs im Drachenbad Furth im Wald. 22 Kilo haben wir mehr auf den Hüften: Schwimmstiefel und -flossen, Neoprenanzug und ein aufblasbares Lifejacket hat uns Tauchlehrer Adi Miethaner angezogen. Im Tank auf unserem Rücken sind 2400 Liter komprimierte Luft. Und damit die Schwerkraft unter Wasser spurt, tragen wir 4 Kilo Blei im Gurt. „Seid ihr okay?“, fragt Adi – wir antworten mit dem Handzeichen, das wir als Erstes gelernt haben. Auch wenn es verdammt ungemütlich ist unter der Tauchmaske - Zeigefinger auf den Daumen pressen wie ein Chefkoch beim Gaumenschmaus. „Discover Scuba“ hat der 51-jährige Eschlkamer seinen dreistündigen Crashkurs genannt, bei dem wir das Einmaleins des Tauchsports kennenlernen sollen.

 
Reporter Michael Gruber ist zum Schnupperkurs mit der Tauchsportschule Hohenbogen im Further Freibad abgetaucht.
Foto: Miethaner

Wie sich mithilfe des sogenannten Inflators Luft in unsere Weste pressen lässt, damit wir unter Wasser steigen oder sinken, zum Beispiel. Oder warum wir viel trinken sollen, weil der künstliche Sauerstoff extrem trocken ist, da ansonsten das Mundstück vereisen würde. Natürlich erklärt uns Adi Miethaner auch, was den Tauchsport für ihn so faszinierend macht: „Stell Dir vor, Du schwebst über die Alpen und siehst eine Wiese mit blühendem Enzian. Als Taucher kannst Du einfach hinschwimmen und ihn pflücken. Tauchen ist ein friedlicher Sport, es geht nicht um höher, schneller, weiter. Es geht einfach um das unsagbare Gefühl vom Schwerelossein.“

 
Unter Wasser atmen will gelernt sein.
Foto: Miethaner

Über dem Wasser arbeitet Adi Miethaner als selbstständiger Heizungsbauer. Für seinen Tauchlehrerschein ist er 2005 ins Eiswasser in Fulda getaucht. Er manövrierte nachts durch die Tiefe mit simuliertem Schlafentzug – „als Tauchlehrer gehst Du als Letztes aus dem Wasser, auch wenn Du mit Deinen Schülern am Vorabend trinken warst.“

Dabei war es das Gegenteil von Spaß, das den 51-Jährigen zu seiner Tauchleidenschaft geführt hat.

Im Herbst 2000 wurde er als Eschlkamer Feuerwehrmann zu einer Vermisstensuche alarmiert. Ein dreijähriger Bub war vom Bulldog seines Vaters weggelaufen. Nach einer dreistündigen Suchaktion fand der Trupp das Kind tot in der Chamb. Die Beine in den Wurzeln verfangen, der Kopf unter Wasser. „Sogar gestandene Kerle vom Bundesgrenzschutz und der DLRG fielen sich weinend in die Arme“, erinnert sich Adi. Zwei Monate später machte er seinen Tauchschein und besorgte ein Rettungsboot für die Eschlkamer Feuerwehr.

Tauchen lernen: 

Schnupperkurse für Neugierige gibt Adi Miethaner auf Zuruf. Sobald sich genug Interessenten finden, startet der zertifizierte Tauchlehrer den dreistündigen Kurs im Further Freibad. Rechtlich dürfen Tauchneulinge nur in Gewässer steigen, die nicht tiefer als 2,50 Meter sind. Nach dem Grundlagentraining und der Einweisung in die Ausrüstung steht das erste Freitauchen auf dem Programm. Der Kurs kostet rund 35 Euro.

Tauchschein:

Wer tiefer in den Sport eintauchen möchte, kann in der Tauchsportschule Hohenbogen das Open Water Diver-Abzeichen erwerben, den weltweit zertifizierten Einsteigerkurs ins Gerätetauchen. Fünf Schwimmbad-Module, fünf Theorie-Module und vier Tauchgänge im Freigewässer stehen auf dem Lehrplan. Danach dürfen die Taucher mit einem Partner in bis zu 18 Meter Tiefe abtauchen.

 
Alles cool bei den Tauchern im Further Drachenbad
Foto: Miethaner

Schlackern wie ein Fischstäbchen

Ich bin hier in guten Händen. Denn bevor es in das 2,50 Meter tiefe Wasser zu den ersten Schwebeübungen im Freibad geht, simulieren wir im Seichten zuerst den Ernstfall. Was tun, wenn die Atemmaske verloren geht? Wie bekomme ich Wasser aus meiner Brille, ohne aufzutauchen? Erst nach diesem Probealarm geht es ab zum Gleiten. In Videos mag das anmutig aussehen. Aber die ersten Meter schlackere ich wie ein besoffenes Fischstäbchen durchs Wasser. Nach einigen Zügen klappt es langsam, Richtung und Höhe zu bestimmen, da reckt Adi aber schon den Daumen zum Auftauchen. Drei Stunden sind vergangen wie im Unterwasserflug. Ich habe Lust auf Meer bekommen– das mit Strand und Palmen. Bevor es aber an Korallenriffe geht, ist Adis Tauchsportschule eine gute Adresse, das Einmaleins zu lernen. Und mit ein bisschen Fantasie lässt sich auch in Furth in die Karibik eintauchen.

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Gewinner der Verlosung (Ehrenamtskarte) 09.03.2014

Schnuppertauchen leicht gemacht

"Los ging das Schnuppertauchen, das wir beide bei der Verlosung durch die Ehrenamtskarte gewonnen hatten um 12.30 in Eschlkam. Relativ ruhig und gelassen sahen wir dem ganzen entgegen. Nach dem gemeinsamen Herrichten der Ausrüstung fuhren wir ins Schwimmbad nach Furth im Wald. Dort erklärte uns Herr Miethaner wie die Ausrüstung richtig zusammen gebaut und getestet wird. So langsam stieg hier die Aufregung und Vorfreude.
Nachdem wir uns in die Neoprenanzüge gequetscht hatten, gings ins Wasser um die Taucherwesten leichter anziehen zu können. Hier half uns Herr Miethaner gottseidank, denn vor lauter Verschlüssen waren wir beide ziemlich ratlos. Bevor wir dann loslegen durften mussten wir noch die drei wichtigsten Übungen wie Mundstück verloren, Taucherbrille von Wasser befreien und was mache ich wenn meine Flasche leer ist beherrschen. Auch die wichtigsten Handzeichen unter Wasser wurden noch geübt. Das klappte jedoch so gut, dass wir gleich ein Lob von unserem Tauchlehrer einheimsen konnten. Endlich gings dann ins tiefere Wasser wo das Gefühl der Schwerelosigkeit in vollen Zügen genossen wurde. Und da Tauchen auch Spass bedeutet und im Further Schwimmbad so wenig Korallen und Fische zu bewundern waren hatten wir jede Menge Spass beim Unterwasserfrisbee und beim zuwerfen einer Unterwasserrakete in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Viel zu schnell ging die Zeit vorüber und als wir aus dem Wasser kletterten und mit Anleitung die Tauchausrüstung wieder fachgerecht auseinanderbauten waren wir doch etwas wehmütig.

Es war ein wundervoller, schöner Nachmittag und vielen Dank an Adi Miethaner vom Tauchsportzentrum Hohen Bogen Winkel der mit uns diese Zeit verbracht hat und für seine Geduld und natürlich fürs bereitstellen der beiden Gutscheine."
Stefanie Guldan, BRK Cham und Fabian Bräu, TC Rot-Weiß Cham
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Chamer Zeitung 08.10.2013

Der Untergang des Ehrenamts

Gewinner der Ehrenamts-Verlosung auf Tauchgang in Furth im Wald

Cham. Ein Erlebnis der besonderen Art haben Christina Widmann und Renate Eckmann genossen, die beim Gewinnspiel rund um die Ehrenamtskarte einen Schnuppertauchgang im Freibad in Furth im Wald gewonnen hatten. Das Tauchsportzentrum Hohenbogen-Winkel stellte den Preis zur Verfügung.

Inhaber Adolf Miethaner, als aktiver Feuerwehrler selbst Besitzer der Ehrenamtskarte, hatte den beiden Gewinnerinnen in einer Schnupperstunde erste Schritte oder erste Flossenschläge unter Wasser beigebracht. Wenn auch im Becken des Freibades in Furth keine großen Gefahren lauerten, so waren Widmann und Eckmann zunächst schon etwas nervös. Die Unsicherheit legte sich nach und nach, was vor allem an der einfühlsamen Art und Weise des erfahrenen Tauchlehrers lag.

Den beiden Gewinnerinnen wurden im Verlauf der Schnupperstunde auch elementare Dinge, wie die Wechselatmung oder das Ausblasen der Maske, vermittelt. Gerade Letzteres sorgte ab und an für eine abrupte und unfreiwillige Rückkehr an die Wasseroberfläche. Dennoch hatten die beiden Damen, die im Frauennotruf und im Katholischen Frauenbund ehrenamtliche Dienste leisten, einen Riesenspaß, wie auf dem Foto unschwer zu erkennen ist.

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Mittelbayerische Zeitung 29.09.2013

Tauchkurs als Lohn für Ehrenamt

Christina Widmann und Renate Eckmann erhielten als Belohnung für ihre Ehrenamtskarte einen Schnupperkurs mit Adolf Miethaner in Furth im Wald.

 

Adolf Miethaner vom Tauchsportzentrum Hohen Bogen Winkel mit Christina Widmann und Renate Eckmann

Cham. Ein Erlebnis der besonderen Art erfuhren Christina Widmann und Renate Eckmann, die beim Gewinnspiel rund um die Ehrenamtskarte einen Schnuppertauchgang im Freibad in Furth in Wald gewonnen haben. Das Tauchsportzentrum Hohen Bogen Winkel stellte den Preis zur Verfügung und Inhaber Adolf Miethaner, als aktiver Feuerwehrler selbst Inhaber der Ehrenamtskarte, brachte den Gewinnerinnen in einer Schnupperstunde erste Schritte oder besser gesagt erste Flossenschläge unter Wasser bei. Wenn auch im Becken des Freibades keine großen Gefahren lauerten, so waren Christina Widmann und Renate Eckmann schon etwas nervös.

Die Unsicherheit legte sich nach und nach, was vor allem an der einfühlsamen Art und Weise des erfahrenen Tauchlehrers lag. Den Gewinnerinnen wurden im Verlauf der Schnupperstunde auch elementare Dinge wie die Wechselatmung oder das Ausblasen der Maske vermittelt. Gerade letzteres sorgte ab und an für eine abrupte und unfreiwillige Rückkehr an die Wasseroberfläche. Dennoch hatten die beiden Damen, die im Frauennotruf und im Katholischen Frauenbund ehrenamtliche Dienste leisten, einen Riesenspaß.

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